Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen auf einem Feld. Über ihnen lodern Flammen.

Über 60 Strohballen stehen im Landkreis Harburg in Flammen. Die Feuerwehr rechnet mit einem stundenlangen Einsatz. Foto: JOTO

Großbrand im Norden: Dutzende Strohballen brennen lichterloh – Junge unter Verdacht

Über 60 Strohballen stehen im Norden in Flammen. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort, sie geht von einem stundenlangen Einsatz aus. Hinter dem Feuer soll ein Kind stecken.

Mehr als 60 Strohballen brennen am Donnerstagnachmittag in Lüllau in der Gemeinde Jesteburg im Landkreis Harburg und haben einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

Feuerwehr: Elfjähriger soll nahe der Strohballen mit Feuer gespielt haben

Nach ersten Ermittlungen der Polizei hat ein Elfjähriger bei den Strohballen auf einem Feld nahe der Straße Pinnerberg gezündelt und dürfte damit den Brand gegen 15.45 Uhr ausgelöst haben. Die Flammen griffen rasch auf weitere Strohballen über.


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Neben den Ballen lagerten auf dem Feld auch Unrat, Container sowie landwirtschaftliche Kleingeräte. Sie wurden durch das Feuer beschädigt. Feuerwehren aus Jesteburg, Buchholz, Hanstedt und weiteren Ortschaften rückten zu dem Großeinsatz aus.

Mehr als 700 Meter Schlauchleitungen verlegt

Besondere Schwierigkeiten bereitete den Feuerwehrleuten die Wasserversorgung: Um genügend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bringen, verlegten sie Schlauchleitungen über rund 700 Meter. Die Straße Pinnerberg zwischen Buchholz und Lüllau war durch die quer verlegten Leitungen zeitweise nur eingeschränkt passierbar, was zu Staus führte.

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Die Retter konnten ein weiteres Übergreifen auf das Feld verhindern. Wann das Feuer vollständig gelöscht werden kann, ist bislang unklar. Die Retter gehen von einem stundenlangen Einsatz aus.

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