Frontalcrash mit zwei Toten – Fahrer war betrunken
Nach dem Frontalcrash von zwei Autos im ostfriesischen Friedeburg (Landkreis Wittmund) mit zwei Toten steht fest, dass der mutmaßliche Unfallverursacher betrunken war. Das entsprechende Gutachten habe einen Promillewert von 1,67 ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Aurich auf Nachfrage.
Gegen den 62-Jährigen werde unter anderem wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Es werde aber erst im nächsten Jahr mit einem Abschluss des Verfahrens und einer möglichen Anklage gerechnet, sagte der Behördensprecher. Über den neuen Ermittlungsstand hatte zunächst die „Nordwest-Zeitung“ berichtet.
Betrunkener Fahrer verursacht Frontalcrash
Der 62-Jährige war am 19. November auf der Bundesstraße 436 mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geraten. Das Auto stieß mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.
Der 19-jährige Fahrer und sein 20 Jahre alter Beifahrer in dem anderen Pkw wurden bei dem Frontalcrash schwer verletzt und starben noch an der Unfallstelle. Der 62-Jährige wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.
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Der Unfall hatte starke Betroffenheit in der Region ausgelöst. Nach Angaben der Zeitung wurde des 20-jährigen Opfers mit einem Traktorkorso gedacht. Ähnliches sei für den 19-Jährigen am 12. Dezember geplant. Beide waren angehende Landwirte. (dpa/mp)
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