Zweimal erwischt: Dreister Suff-Fahrer fährt nach Kontrolle weiter
Alkohol- und Cannabisgeruch, Ausfallerscheinungen – ein Autofahrer (34) lässt sich auf der A1 in Seevetal gleich zweimal von der Polizei erwischen.
Ein 34-jähriger Autofahrer meldete am Sonntagmorgen auf der A1 zwischen Hamburg-Harburg und dem Maschener Kreuz einen Unfall – dabei stand er selbst unter Alkohol- und Drogeneinfluss. An der Notrufsäule behauptete er, ein anderes Fahrzeug sei ihm in die Seite gefahren. Die Polizei fand jedoch schnell heraus: Die frischen Schäden an seinem Wagen stammten vermutlich von einem Zusammenstoß mit der Mittelschutzplanke.
Die Beamten nahmen beim Fahrer Alkohol- und Cannabisgeruch wahr, auch Ausfallerscheinungen beobachteten sie – ein Test ergab 0,64 Promille. Er kam für eine Blutprobe ins Krankenhaus. Ein Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.
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Der Fall war damit jedoch noch nicht beendet: Etwa drei Stunden später beobachtete die Polizei über eine Verkehrskamera, wie der Mann von einem anderen Auto an der Notrufsäule abgesetzt wurde, in seinen beschädigten Wagen stieg – und erneut losfuhr. Beamte konnten ihn an der Anschlussstelle Winsen-West stoppen. Wieder gab es eine Blutprobe, dieses Mal wurde auch der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
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