Niedersachsen
Dreifache Mutter im Schuppen erstochen – Ehemann vor Gericht
Das Paar war verheiratet und hatte drei Kinder. Dann wurde die Frau getötet – durch Messerstiche. Jetzt steht der Ehemann vor Gericht.
Nach dem gewaltsamen Tod einer 39-Jährigen in Wallenhorst im Landkreis Osnabrück beginnt heute um 9 Uhr der Mordprozess gegen deren Ehemann. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 46-Jährigen vor, seine Frau im Februar 2025 auf dem gemeinsam bewohnten Grundstück heimtückisch getötet zu haben.
Der Mann soll die 39-Jährige in einen Schuppen gelockt und dort mit einem Messer erstochen haben, wie ein Sprecher des Landgerichts Osnabrück sagte. Demnach waren die damals sieben Jahre alten Drillinge des Paares zur Tatzeit auf dem Grundstück.
Niedersachsen: Mann sitzt in U-Haft
Der Mann rief den Notruf. Das Ergebnis der Obduktion erhärtete den Verdacht eines Gewaltverbrechens. Der Deutsche wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Landgericht Osnabrück sind zwei Sachverständige geladen – ein Rechtsmediziner und eine psychiatrische Gutachterin. Das Gericht hat zahlreiche weitere Termine bis Oktober festgelegt.
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Der Prozess soll die Tat aufklären. Nach den bisherigen Erkenntnissen war das Leben der Familie angespannt, wie der Gerichtssprecher sagte. Demnach gab es Herausforderungen durch die Kinder, berufliche Belastungen und finanzielle Engpässe. (dpa/mp)
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