Brand in Asylunterkunft nahe Hamburg – ein Bewohner verletzt
Großeinsatz im Landkreis Harburg: In einer Asylunterkunft an der Maurerstraße in Buchholz in der Nordheide ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die Container wurden evakuiert. Ein Mann wurde verletzt.
Der Notruf ging gegen 8 Uhr ein: Bereits beim Eintreffen der Kräfte zog dunkler Rauch aus Teilen der Container-Unterkunft. Ein Bewohner konnte sich gerade rechtzeitig noch vor den Flammen retten, indem er durch ein Fenster nach draußen gelangte.
Asylunterkunft: Übergreifen der Flammen verhindert
Polizei und Feuerwehr kümmerten sich um die evakuierten Bewohner. Sie wurden vorübergehend im Buchholzer Rathaus untergebracht.
Der Bewohner, der durch das Feuer und das Rauchgas verletzt wurde, wurde vom Rettungsdienst behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand ist unbekannt.
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Die Feuerwehren aus Buchholz, Holm, Dibbersen, Emsen-Langenrehm und Trelde bekämpften derweil gemeinsam den Brand. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche der Asylunterkunft verhindern.
Die Container, in denen das Feuer wütete, wurden für unbewohnbar erklärt. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache teilte die Polizei mit, dass ein Bewohner offenbar absichtlich sein Zimmer in Brand gesetzt hatte. (dg)
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