Binnenschiff rammt Anleger – und treibt auf der Elbe
Ein Binnenschiff ist in der Nacht zu Freitag im Landkreis Stade gegen einen Pontonanleger gefahren. Der Schiffsführer wurde bei der Kollision verletzt.
Das Binnenschiff war mit zwei Besatzungsmitgliedern gegen Mitternacht in Beidenfleth auf der Elbe nahe Stadersand an der Stör aufgebrochen und auf der Elbe Richtung Hamburg unterwegs gewesen. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr das Binnenschiff gegen 2.20 Uhr zwischen Stadersand und dem stillgelegten Kernkraftwerk Stade gegen den Pontonanleger oder seine Landebrücke.
Verletzter Schiffsführer muss ins Krankenhaus
„Das Schiff trieb zunächst manövrierunfähig vor der Unglücksstelle“, sagt Stades Kreisfeuerwehrsprecher Stefan Braun. Ein großes Aufgebot aus Feuerwehr, DLRG und Polizei rückte zu dem Havaristen aus. Retter brachten den verletzten Schiffsführer ins Krankenhaus. Noch in der Nacht schleppten zwei Schlepper das Binnenschiff in den Bützflether Hafen, wo es genauer auf Schäden untersucht werden soll.
Das könnte Sie auch interessieren: Elbtunnel und A7 am Wochenende voll gesperrt
Auch der Anleger soll im Tageslicht genauer auf Schäden untersucht werden. Für die Rettung war die Elbe teilweise für den Schiffsverkehr gesperrt. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei Hamburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.