Hamburger (31) mit Messer getötet: Rätsel um einen Linienbus
Ein 31-jähriger Hamburger ist am 30. November infolge einer Messerattacke südlich von Hamburg gestorben. Als sich der Mann mit schweren Verletzungen noch zu einer Tankstelle schleppte, begegnete ihm ein Linienbus. Die zentrale Frage: Hat der Busfahrer das Opfer gesehen?
Rückblick: Der Hamburger bricht am ersten Advent mitten auf einer Straße in Meckelfeld zusammen. Passanten entdecken ihn gegen 23.25 Uhr auf der Güslinger Straße. Sie rufen die Polizei, versuchen ihn wiederzubeleben, vergeblich. Der Mann stirbt noch auf der Straße an seinen Stichverletzungen.
Meckelfeld: Opfer schleppte sich vom Tatort zur Tankstelle
Das Opfer soll nach aktuellen Erkenntnissen im Lerchenweg angegriffen worden sein. Vom Tatort aus schleppte sich der 31-Jährige mehrere hundert Meter bis zu der SB-Tankstelle. Inzwischen ist klar: Ein Linienbus fuhr an dem Mann vorbei, wie die zuständige Staatsanwaltschaft Lüneburg auf Nachfrage bestätigte. Welche Bedeutung diese Begegnung hat, werde aktuell ermittelt.
Hätte der 31-Jährige gerettet werden können?
Die entscheidende Frage ist, ob der Busfahrer den Mann in der Dunkelheit gesehen hat. Hätte er den Mann retten können und helfen müssen? Laut Staatsanwaltschaft ist das aktuell unklar. Bislang wurde jedoch kein Verfahren wegen unterlassener Hilfeleistung gegen den Fahrer eingeleitet. Die Ermittlungen laufen weiter – auch zu der Identität des Täters.
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Der Täter flüchtete und wurde bisher nicht gefasst. Laut Polizei soll er aus dem privaten Umfeld des Opfers stammen. Hinweise werden unter der Telefonnummer (04181) 2850 entgegengenommen.
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