Nach dem Tod eines 15-Jährigen hat die Polizei neue Beweismittel in einem Waldstück sichergestellt. Bei der Suche kam ein Spürhund zum Einsatz.

Der Tod eines 15-Jährigen sorgte für Bestürzung. Foto: Collage: Holstein-Report/Danfoto

15-Jähriger getötet: Polizei nimmt jungen Mann in anderem Bundesland fest

Nach der tödlichen Gewalttat gegen einen Jugendlichen in Eckernförde hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Der 23-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde der Mann am Montagnachmittag in Bremen festgenommen. Intensive Ermittlungen hatten zuvor zu seiner Identifizierung geführt. Gegen ihn besteht der dringende Verdacht, den Jugendlichen nach einer Auseinandersetzung getötet zu haben.

Die Tat hatte sich bereits am 11. März vor einem Supermarkt in Eckernförde ereignet. Ein 15-Jähriger war nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung so schwer verletzt worden, dass er später starb. In den Tagen danach sicherten Ermittler zahlreiche Spuren und Beweismittel.

Der festgenommene 23-Jährige wurde noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern weiterhin an.

5000 Euro Belohnung für Hinweise

Offen ist beispielsweise noch die Frage, wie das Opfer vom Ort des Streits zu dem etwa drei Kilometer vom Tatort entfernten Fundort gelangte. Die Kieler Staatsanwaltschaft hatte zuletzt eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen. Nach dem Tötungsdelikt war auch der Bereich Sauersgang in den öffentlichen Fokus geraten.

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Nach Polizeiangaben war der betreffende Bereich in der jüngeren Vergangenheit aber nicht als Schwerpunkt für Kriminalität eingestuft. Der Bereich war aber vom 19. Mai bis 15. Juni 2022 vorübergehend als sogenannter Kontrollort eingerichtet. (rei/dpa)

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