Im Norden
Vermisste Person nach Fusion-Festival tot aufgefunden
Nach dem Ende der Fusion in Lärz ist ein Festivalbesucher tot aufgefunden worden. Die Gerichtsmedizin ermittelt nun zur Todesursache.
Der zuvor als vermisst gemeldete Mann wurde am Montag gegen 18 Uhr in einem Straßengraben an der B198 zwischen Rechlin und Vietzen entdeckt, wie die Polizei gegenüber der MOPO sagte.
Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Ob der Tod des Mannes in direktem Zusammenhang mit dem Festival stand, ist derzeit noch unklar.
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Die Gerichtsmedizin ermittelt nun in verschiedene Richtungen. Nähere Angaben zur Identität des Toten machten die Behörden bislang nicht.
Drogenkontrollen und Evakuierung wegen Brand
Rund 65.000 Besucherinnen und Besucher haben das Festival besucht. Zahlreiche Polizeibeamte waren im Einsatz und kontrollierten die feierlustigen Gäste. Dabei wurden 48 Fälle von Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Zudem wurden 24 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz eingeleitet, hieß es auf Nachfrage der dpa. Unter anderem seien Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine sichergestellt worden.
Wegen eines Brandes war das Festival am Donnerstagabend zeitweise unterbrochen worden, sämtliche Gäste wurden daraufhin auf die Landebahn evakuiert. (tfs)
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