Ein Polizist in gelber Warnjacke hält ein Stopp-Signal in der Hand.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei erneut einen betrunkenen Busfahrer aus dem Verkehr gezogen. Foto: picture alliance/dpa/Robert Michael

Nach auffälligem Verhalten: Polizei stoppt erneut betrunkenen Busfahrer

Betrunken am Steuer – und das nicht im eigenen Pkw, sondern in einem Bus, bei dem der Fahrer die Verantwortung für viele Menschen trägt. Immer wieder werden betrunkene Busfahrer von der Polizei erwischt, so wie jetzt in Hagenow.

Ein alkoholisierter Busfahrer des Schienenersatzverkehrs ist in Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aus dem Verkehr gezogen worden. Nach Angaben der Polizei fiel der Mann einem Autofahrer auf, weil er mit seinem Bus an einer Ampelkreuzung zwei Fahrspuren blockierte und damit die Weiterfahrt des Autos verhinderte.

Bereits im Oktober waren in Mecklenburg-Vorpommern zwei Fahrer von Schienenersatzverkehr-Bussen wegen Trunkenheit am Steuer gestoppt worden.

Busfahrer mit 1,6 Promille unterwegs

Der Autofahrer in Hagenow verständigte die Polizei und folgte dem Bus bis zum Busbahnhof, wie es weiter hieß. Dort kontrollierten die Beamten den 60-jährigen Busfahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt. Eine Blutprobe des Fahrers wurde veranlasst. Die Fahrgäste mussten in einen anderen Bus umsteigen.

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Im vergangenen Oktober waren zwei Busfahrer im Schienenersatzverkehr wegen Trunkenheit am Steuer gestoppt worden. In Ludwigslust war einem Autofahrer die Schlangenlinienfahrt eines Busses aufgefallen. Der Fahrer hatte 1,46 Promille Atemalkohol. Bei einem Vorfall in Rostock war einer Passagierin die auffällige Fahrweise des Busfahrers aufgefallen. Er hatte laut Polizei 1,74 Promille Atemalkohol. (dpa/mp)

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