Mit Seil an Transporter gezogen: Kind (11) stirbt bei Schlitten-Unfall
Der Schneefall ist für viele der perfekte Moment, noch einmal die Schlitten herauszuholen. Doch Rodeln kann auch gefährlich sein, wie zwei schreckliche Unfälle zeigen. In Mecklenburg-Vorpommern starb am Sonntagvormittag ein Elfjähriger, in Österreich eine 13-Jährige.
Der Elfjährige starb in der Gemeinde Kuchelmiß (Kreis Rostock) bei Krakow am See. Ein Transporterfahrer hatte an seiner Anhängerkupplung mehrere Kinder an einem selbstgebauten Schlitten per Seil gespannt und fuhr über verschneite Berge und Waldwege. Laut Polizei verlor der Fahrer die Kontrolle und rutschte weg.
Bei Rostock: Schlitten kracht in Holzstapel
Der per Seil an der Anhängerkupplung befestigte Plastikschlitten schleuderte mit hohem Tempo frontal gegen einen Stapel mit Holzstämmen. Während die beiden anderen Kinder mit leichten Verletzungen davorkamen, erlitt der Elfjährige schwerste innere Verletzungen.

Rettungskräfte mussten den Jungen reanimieren, am Ende erfolglos. Der Schüler verstarb noch an der Unfallstelle. Polizisten sperrten den Unglücksort ab, die Dekra übernahm erste Ermittlungen. Die Polizei hat nun gegen den Transporterfahrer Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.
Auch in Österreich: tödlicher Rodelunfall
Auch in Österreich kam es zu einem tödlichen Rodelunfall. Während eines Skilagers einer Münchner Schule in Österreich starb eine 13-Jährige, wie die Polizei in Salzburg mitteilte. Eine gleichaltrige Schülerin wurde bei dem Unglück im Skigebiet Rauris schwer verletzt. Die Schülergruppe war am Donnerstagvormittag auf der Rodelbahn Kreuzboden bei Rauris unterwegs.
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Die beiden kamen nach Angaben der Polizei von der Piste ab und prallten gegen einen Baum. Eines der Mädchen sei etwa 16 Meter tief über steiles Gelände im Wald abgestürzt, hieß es. Die Schülerin wurde mit einem Helikopter in die Universitätsklinik Salzburg geflogen, wo sie an ihren schweren Verletzungen starb. (mit dpa)
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