Mann gesteht jahrelange Vergewaltigung der kleinen Tochter seines Freundes
Es geht um die mehrfache Vergewaltigung eines Kindes. Das Opfer: ein Mädchen, zu Beginn der Taten erst acht Jahre alt. Angeklagt vor dem Landgericht Schwerin: ein Freund des Vaters des Kindes – bereits polizeibekannt.
Der 36-jährige Mann aus der Nähe von Wismar hat im Prozess den schweren sexuellen Missbrauch gestanden. Er soll laut Anklage mit dem anfangs acht Jahre alten Mädchen unter anderem wiederholt Beischlaf gehabt oder ähnliche sexuelle Handlungen vollzogen haben. Die Taten endeten, als das Kind neuneinhalb Jahre alt war. Das Opfer ist laut Anklage die Tochter eines Freundes des Angeklagten.
Prozess wegen Vergewaltigung: Angeklagter tauschte Kinderpornos
Der Vorsitzende Richter sagte dem Mann beim Prozessauftakt eine Verurteilung zwischen sechs Jahren und neun Monaten Haft und sieben Jahren und sechs Monaten Haft zu, falls er ein vollständiges Geständnis ablegte. Daraufhin räumte der Angeklagte alle vorgeworfenen Taten ein. Durch das Geständnis musste das Opfer keine Aussage vor Gericht durchstehen.
Die Ermittler waren dem 36-Jährigen auf die Spur gekommen, weil er als Absender kinderpornografischer Dateien identifiziert worden war. Bei einer Hausdurchsuchung am 30. Juli vergangenen Jahres wurden bei ihm dann Handys sichergestellt, deren Auswertung den Missbrauch des Mädchens ergab.
Angeklagter ist vorbestraft
Der sexuelle Missbrauch des Kindes hörte laut Anklage im Januar 2025 auf. Danach soll der Mann mit mehreren Personen kinder- und jugendpornografische Fotos und Videos der verschiedensten Art getauscht haben.
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Der Angeklagte ist kein Unbekannter für die Ermittler. Er hatte zuvor bereits wegen des Besitzes kinderpornografischer Aufnahmen einen Strafbefehl erhalten. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil soll am 10. Februar gesprochen werden. (mp/dpa)
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