Ein Videowagen der Polizei Stralsund erfasst den Transporter mit einer Geschwindigkeit von fast 200 km/h.

Ein Videowagen der Polizei Stralsund erfasste den Transporter mit einer Geschwindigkeit von fast 200 km/h. Foto: Polizei Stralsund

Mit 200 km/h über die Landstraße: Bulli-Fahrer ist jetzt Fußgänger

Mit fast 200 km/h rast ein Kleinbus über eine Bundesstraße in Mecklenburg-Vorpommern – selbst eine Polizeistreife muss Vollgas geben, um überhaupt dranzubleiben.

Auf der Bundesstraße 105 zwischen Greifswald und Stralsund ist ein Kleinbus am Freitagnachmittag (6. März 2026) mit extrem überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Einer Videowagenbesatzung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Grimmen fiel das Fahrzeug auf, weil es die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h deutlich überschritt. Die Beamten mussten laut Polizei zeitweise selbst bis zu 199 km/h fahren, um zu dem Wagen aufzuschließen.

Das könnte Sie auch interessieren: AfD-Boom bei jungen Wählern: Hamburger Jugendliche erklären das Phänomen

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass die eingetragene Höchstgeschwindigkeit des Volkswagen-Kleinbusses bei 190 km/h liegt. Am Steuer saß ein 54-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen. Nach Einschätzung der Polizei wollte er im Feierabendverkehr offenbar die maximale Geschwindigkeit seines Fahrzeugs ausreizen. Gegen den Mann besteht nun der Anfangsverdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens. Sein Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt, die Ermittlungen laufen. (apa)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test