Ein 32-Jähriger soll mit einer Armbrust getötet worden sein. (Symbolbild)

Ein 32-Jähriger soll mit einer Armbrust getötet worden sein. (Symbolbild) Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Hallo Polizei, ich habe gerade einen Mann mit einer Armbrust erschossen …

Ein Mann ruft bei der Polizei an. Er habe einen Mann getötet. Vor Ort finden die Beamten tatsächlich einen Toten und die mutmaßliche Tatwaffe.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist ein Mann mutmaßlich mit einer Armbrust getötet worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll es davor einen Streit zwischen dem tatverdächtigen 50-Jährigen und seinem Bekannten gegeben haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Neubrandenburg mitteilten. Der deutsche mutmaßliche Täter meldete sich den Angaben zufolge am Samstagnachmittag aus dem zu Neustrelitz gehörenden Ort Prälank selbst bei der Polizei und sagte, er habe gerade einen Mann getötet. Er befinde sich inzwischen wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.

Mutmaßlicher Täter soll 2,79 Promille gehabt haben

Nach dem Notruf seien mehrere Streifenwagen nach Prälank gefahren. Vor Ort trafen die Beamten demnach auf den Anrufer und konnten die mutmaßliche Tatwaffe – eine Armbrust – sicherstellen. Auf dem Grundstück des Mannes fanden die Polizisten den Angaben zufolge auch das leblose mutmaßliche Opfer – einen 32-jährigen Serben.

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Bei dem 50-Jährigen sei ein Atemalkoholwert von 2,79 Promille festgestellt worden. Zum genauen Motiv und zu weiteren Details dauern die Ermittlungen an. Aufgrund der laufenden Ermittlungen werden den Angaben zufolge keine weiteren Einzelheiten genannt. (dpa/mp)

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