Buckelwal Wismar Poel DLRG Wasser

Der Buckelwal vor der Insel Poel schwimmt frei, während Mitglieder der DLRG auf Booten in der Nähe des Wals zu sehen sind. Foto: picture alliance / dpa/Jens Büttner

Buckelwal Timmy schwimmt wieder – und wechselt mehrfach die Richtung

Der vor Poel gestrandete Buckelwal liegt nicht mehr auf der Stelle: Aufnahmen im Netz zeigen, dass das Tier schwimmt und mehrfach die Richtung wechselt.

Der seit knapp drei Wochen vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns festsitzende Buckelwal schwimmt. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Er wechselte dabei mehrfach die Richtung.

Timmy schwimmt – „Plan B“ tritt in Kraft

Der Wal war am frühen Morgen bei steigenden Wasserständen und starkem Wind losgeschwommen. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Er wechselte immer wieder die Richtung. Von den Booten aus wurde zunächst vergeblich versucht, ihn gezielt in Richtung offene Ostsee zu lenken. 

Der Meeressäuger hatte seit dem 31. März in der Wismarbucht vor der Insel Poel festgelegen. Bislang geplant war, dass unter den Wal eine zwischen Pontons – also schwimmenden Plattformen – befestigte Plane geführt wird. Damit sollte er aus dem flachen Bereich geholt und später Richtung Nordsee gebracht werden. Für den Fall, dass der Wal losschwimmt, sollte den Angaben der Initiative „Plan B“ greifen und der Wal durch Boote geleitet werden.

Buckelwal hat noch keinen Sender

Nach Kenntnis von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium ist der Wal bislang auch noch ohne Sender. Nach letztem Stand von Sonntag sollte dieser erst noch angebracht werden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Dazu sollte noch die Art des Geräts, des Klebers und die Stelle am Wal geklärt werden, auch wegen der Hautprobleme des Wals.

Der Schweriner Umweltminister Till Backhaus (SPD), hatte am Sonntag gesagt, es werde geprüft, den Wal mit einem GPS-Sender zu versehen.(dpa)

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