Gestrandeter Buckelwal: „Er atmet noch“
Der an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal atmet weiterhin. Am Vormittag wird beraten, wie es für das Tier weitergehen soll.
Der an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal hat die Nacht überlebt. Die Lage des Tieres sei unverändert, sagte der Sprecher des Schweriner Umweltministeriums, Claus Tantzen. „Er atmet noch“, bestätigte er. Außerdem soll der Wal in der Nacht leichte Aktivitäten gezeigt haben.
Am Vormittag werde besprochen, was weiter unternommen werde. „Ich gehe davon aus, dass wir das Tier weiter in Ruhe lassen, wie wir es die letzten Tage gemacht haben“, so Tantzen.
Buckelwal liegt vor Wismar im Sterben
Fachleuten zufolge liegt das Tier im Sterben. Der Buckelwal reagiere nicht mehr auf Boote, was laut Bianca König von der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Deutschland ein Zeichen für den Sterbeprozess sei.
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Am Dienstag hatte Umweltminister Till Backhaus (SPD) auf Grundlage eines wissenschaftlichen Gutachtens entschieden, den Buckelwal in Ruhe sterben zu lassen. Diese Entscheidung wird auch von dem International Whaling Commission Strandings Expert Panel (IWC SEP) unterstützt. Es betont auch, dass das Tier durch weitere Rettungsversuche nur mehr leiden würde. (dpa/mp)
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