Die Scanlines-Fähre „Berlin“ liegt im Fährterminal im Überseehafen Rostock.

Der Überseehafen Rostock Foto: picture alliance/dpa/Bernd Wüstneck

Brand in norddeutschem Hafen: Ermittlungen wegen Sabotage

Im Fall eines Brandes im Rostocker Überseehafen im Mai ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der „verfassungsfeindlichen Sabotage“. Einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bestätigte der Rostocker Oberstaatsanwalt Harald Nowack auf Anfrage. 

Die Ermittlungen liefen bereits seit Mai und seien allein schon durch die Art des angegriffenen Objektes im Getreidehafen begründet. Bei dem Feuer am 14. Mai brannte ein 150 Meter langes Förderband einer Getreide verarbeitenden Firma an mehreren Stellen.

Rostocker Hafen Umschlagplatz für ukrainisches Getreide

Nach Spiegel-Informationen beschäftigt der Vorfall auch das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Verfassungsschutz. In ihrem ersten gemeinsamen Lagebild zu „hybriden Bedrohungen“ erwähnen die Behörden den Brand.

Das könnte Sie auch interessieren: „Kein Anschluss unter dieser Nummer“: Darum stehen in Hamburg noch Telefonsäulen

Der Rostocker Überseehafen diene „als Umschlagplatz für Im- und Export von ukrainischem Getreide“, heiße es in einem vertraulichen Papier. Die Spionageexperten könnten den Brand aber nicht eindeutig Russland zuschreiben. (dpa)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test