Ein Angelboot kentert, Rettungsboote und ein Hubschrauber sind im Einsatz. Nur ein Mitglied der Besatzung kann gerettet werden. (Symbolbild)

Ein Angelboot kentert, Rettungsboote und ein Hubschrauber sind im Einsatz. Nur ein Mitglied der Besatzung kann gerettet werden. (Symbolbild) Foto: picture alliance / imageBROKER | Karl F. Schöfmann

Tragisches Unglück im Norden: Boot kentert – ein Angler stirbt

Auf dem Greifswalder Bodden kentert ein Angelboot. Die DGzRS und ein Hubschrauber sind im Einsatz – doch für ein Mitglied der zweiköpfigen Besatzung kommt die Hilfe zu spät.

Bei dem Bootsunfall ist ein Mann ums Leben gekommen. Das gemietete Angelboot sei am Wochenende vor Lubmin gekentert, gab die Wasserschutzpolizei bekannt.

Demnach meldete die Besatzung einer Segeljacht den Vorfall am Samstagnachmittag. Ein 43- und ein 45-Jähriger seien ins Wasser gefallen. Die Besatzung der Jacht habe beide bergen können. Einer der beiden stark unterkühlten Männer starb demnach trotz Reanimationsmaßnahmen später im Hafen. Der Zweite wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Boot kentert – Großeinsatz auf dem Greifswalder Bodden

Neben dem Seenotrettungsboot „Heinz Orth“ aus Freest, dem Seenotrettungskreuzer „Berthold Beitz“ der Station Greifswalder Oie und einem Boot der Wasserschutzpolizei war den Angaben zufolge auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Dieser hatte demnach medizinisches Personal zur Versorgung der Verunfallten auf der Jacht abgesetzt.

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Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Todesursache aufgenommen. Demnach wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Es bestehe ein Anfangsverdacht gegen den Überlebenden, sagte eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei. Man befinde sich noch in der Beweiserfassung. Am Ende müsse die Staatsanwaltschaft über das Verfahren entscheiden. (dpa/mp)

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