Rettungsaktion Wal Helfer

Helfer der Rettungsaktion untersuchen den Wal. Foto: picture alliance/dpa | Philip Dulian

„Blasrohr intakt“: Experten untersuchen Wal – so geht es ihm wirklich

Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal gibt vorsichtig Anlass zur Hoffnung. Experten haben das Tier untersucht – und erste wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Nach Angaben der Organisatoren einer Rettungsaktion reagiert der Wal auf Ansprache. Ein Walexperte und zwei Tiermedizinerinnen konnten vorsichtig Kontakt aufnehmen und sich ein erstes Bild vom Zustand des Meeressäugers machen. Dabei stellten sie fest: Das Blasrohr ist intakt, Entzündungen wurden nicht festgestellt. Auch wirke das Tier nicht auffällig gestresst.

Buckelwal in der Ostsee: Rettung startet am Freitag

Am Donnerstag hatten Einsatzkräfte bereits erste Vorbereitungen für die Rettung getroffen. Die Arbeiten wurden am späten Nachmittag jedoch unterbrochen, um dem Wal Ruhe zu gönnen. Am Freitag sollen die Maßnahmen fortgesetzt werden.


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Geplant ist ein aufwendiger Rettungseinsatz: Mithilfe von Luftkissen soll der Wal behutsam angehoben werden. Zuvor wollen die Helfer den Schlick unter dem Tier wegspülen. Anschließend soll der Buckelwal auf eine Plane zwischen zwei Pontons gelegt und in Richtung Nordsee beziehungsweise Atlantik geschleppt werden.

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Die Aktion ist von den Behörden genehmigt worden und wird bundesweit aufmerksam verfolgt. Ob die Rettung gelingt, bleibt jedoch weiterhin offen. (dpa/mp)

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