Die Feuerwehr leuchtet die Unglücksstelle auf der B207 in Lübeck für die Spurensicherung aus.

Die Feuerwehr leuchtet die Unglücksstelle auf der B207 in Lübeck für die Spurensicherung aus. Foto: Mopics

Frau auf Straße tödlich verletzt aufgefunden – Fall nimmt überraschende Wende

Ein schwerer Unfall beschäftigt seit vergangenem Freitag die Polizei in Lübeck. Eine Frau war leblos auf der Bundesstraße Berliner Allee gefunden worden. Kurz darauf erlag sie ihren schweren Verletzungen (MOPO berichtete). Nun konnten die Beamten einen Tatverdächtigen ermitteln.

Ein Anrufer (31) hatte sich am vergangenen Freitag gegen 2.30 Uhr bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass er eine schwer verletzte Frau (23) auf der Bundesstraße entdeckt hatte. Ein Notarzt transportierte die lebensgefährlich verletzte 23-Jährige in eine Klinik. Dort verstarb sie am Sonntag.

Tödlicher Unfall in Lübeck: Anrufer unter Verdacht

Zunächst gingen die Polizisten davon aus, dass die Frau von einem Auto erfasst und von dem Unfallverursacher einfach liegengelassen worden sei. Bei den weiteren Ermittlungen verstrickte sich der 31-jährige Anrufer den Polizeiangaben nach aber in Widersprüche.

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Es stellte sich heraus, dass der Mann offenbar selbst am Unfall beteiligt war. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Ein Opel Astra wurde als mutmaßliches Tatfahrzeug sichergestellt.

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