• Foto: Polizeiinspektion Ludwigslust

Koks-Raser gefasst: Verfolgungsjagd mit Polizei endet auf Acker

Plau am See –

Die Flucht vor der Polizei endete für einen Autofahrer am Dienstagvormittag auf einem Acker. Dabei kam es zum seitlichen Zusammenstoß mit einem Streifenwagen der Polizei, wobei niemand verletzt wurde. Der 24-Jährige stand unter Koks und hat eine Führerscheinsperre bis 2033.

Das Auto des Mannes war weder zugelassen, noch versichert. Der Fahrer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Bei seinem 39-jährigen Beifahrer wurden rauschgiftverdächtige Substanzen gefunden.Beide Männer sind bereits hinlänglich polizeibekannt, unter anderem wegen Bandendiebstahls, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Betrugs und verschiedener Verkehrsdelikte.  

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Die Polizei hatte den VW zuvor auf der B 103 südlich von Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüfen wollen, als der 24-Jährige auf das Gaspedal trat und flüchtete.

Raser: Flucht führte bis nach Brandenburg

Die Flucht führte über die Ortschaften Meyenburg (Brandenburg), Stepenitz zurück nach Mecklenburg- Vorpommern, wo der VW südlich von Kreien auf einen Acker fuhr und nach einer seitlichen Kollision mit dem verfolgenden Streifenwagen der Polizei zum Stillstand kam.

Polizei: Fahrer (24) stand unter Drogen

Beide Insassen sind daraufhin durch die Polizei gestellt und kurzzeitig gefesselt worden. Der 24-jährige aus der Region Plau stammende Fahrer stand einem Vortest zufolge unter Einfluss von Kokain und Amphetamin. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, diese wurde ihm bis 2033 entzogen.

An seinem PKW, der nicht versichert war, waren falsche Kennzeichen angebracht. Beim 39-jährigen Beifahrer, der ebenfalls aus der Region Plau stammt, wurden rauschgiftverdächtige Substanzen in einem Kinder- Überraschungsei gefunden. Gegen den Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt. Gegen den 39-Jährigen Beifahrer ist Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet worden. (mp)

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