Kein Scherz: Auf Usedom können Sie auf eine echte Safari gehen
Es wird wärmer, es wird grüner – aber die Scharen von Urlaubern lassen noch auf sich warten. Jetzt ist die beste Zeit für alle, die Deutschlands östlichste Insel von der entspannten Seite erleben wollen. Neben den bekannten Kaiserbädern gibt es noch viel mehr zu entdecken, im Hinterland, dem sogenannten Achterland, zum Beispiel. Hier sind Tipps für besonders Übernachtungsadressen, für Aktivitäten als Alternative zu Strandspaziergängen und für weniger besuchte Ziele auf der Ostseeinsel.
Safari mit Picknick
Es muss nicht immer Afrika sein. Auch Usedoms Wildnis lässt sich auf einer Safari mit einem Land Rover entdecken. Über Land- und Forstwege geht es zu Steilküsten, zum Achterwasser oder zu den „Deutschen Everglades“. Okay, Elefanten und Löwen gibt es nicht, dafür aber Kraniche, Seeadler, Rotwild – und als Verbindung zu Afrika immerhin ein paar Kamerun-Schafe. Teilnehmer – auch Kinder ab dem Grundschulalter – dürfen auf dem Autodach sitzen, wenn der Wagen im Schritttempo fährt – und ein Outdoor-Picknick gehört zur Safari auch dazu. (www.insel-safari.de).
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Abenteuer im Wald
Usedom hat nicht nur Strände ohne Ende, sondern ist auch eine waldreiche Insel. In Heringsdorf lädt Europas erster Heilwald mit verschiedenen Stationen zum Durchatmen und Innehalten ein. Für Familien mit Kindern gibt es einen speziellen Mitmach-Rundgang mit Klangbaum, Stehwippe und Schaukelnest.
Meerblick inklusive
Pool mit Meerblick, Saunen im großen Wellnessbereich und Ruheräume mit Aussicht auf die Ostsee. Lounge, Restaurant und Hotelzimmer, natürlich auch mit Blick aufs Meer: Das Vier-Sterne-„Strandhotel Ostseeblick“ macht seinem Namen dank Lage auf der Anhöhe Kulm in Heringsdorf alle Ehre. Familie Wehrmann führt das beliebte Hotel und feiert in diesem Jahr unter dem Motto „Never Stop Dreaming“ 30. Geburtstag mit Sonderaktionen und Angeboten (www.strandhotel-ostseeblick.de).
Radtour mit Einkehr
Die weiß-blauen Schilder sind nicht zu übersehen: Die Feininger-Radtour führt auf 56 Kilometern zu Motiven in Orten auf Usedom, die der Künstler Lyonel Feininger Anfang des 20. Jahrhunderts oft besucht hat. Von den Kaiserbädern geht es über die Dörfer Kamminke und Benz weiter nach Neppermin (Tipp: Einkehr im „Fischpalast“) und bis ins polnische Swinemünde. Die Strecke lässt sich gut in eine Nord- und Südrunde aufteilen oder mit dem Fahrradbus der Usedomer Bäderbahn kombinieren. Wer kein eigenes E-Bike hat, kann bei UsedomRad an 100 Verleihstationen Räder leihen.
Kauf-Erlebnis
Noch nichts vor am Abend? Einheimische und Urlauber gehen dann gern zum Einkaufen in den neuen Edeka-Supermarkt. Hier ist auch sonntags geöffnet und zum Gucken, Staunen und Klönen ist immer Gelegenheit. Tipp: die große Auswahl an Sanddorn-Produkten, allen voran der Saft aus Lassan in Vorpommern – ein gesundes Mitbringsel für Zuhause.
Kostenlos Schiff fahren
Mit der Usedom-Card fahren Übernachtungsgäste nicht nur kostenlos mit den Bussen der Kaiserbäderlinie, sondern können auch gratis den Hop-on-hop-off Schiffsverkehr zwischen den Seebrücken Ahlbeck, Heringsdort und Bansin sowie bis nach Swinemünde mit der Adler Nordica nutzen.
Hotel mit Geschichte
Zu den traditionsreichsten Hotels auf der Insel gehört das „Adults only“ Strandhotel „Ostende“ (www. strandhotel-ostende.de) in Ahlbeck, das komplett renoviert wurde und in hellen Farben und hochwertigem Design neu erstrahlt. Weitere Pluspunkte: direkte Strandlage, Wellnessbereich und das ausgezeichnete Restaurant.