Im Norden: 13-Jähriger niedergestochen – ein 17-Jähriger muss in Haft

Messer Polizei Beweis
Ein Messer liegt auf der Straße (Symbolbild).

Schockierende Tat in Flensburg: Ein 13-Jähriger wird bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen lebensgefährlich verletzt. Nur wird wegen versuchtem Totschlag ermittelt.

Die Tat ereignete sich am Dienstagabend gegen 22.45 Uhr im Bereich Landsknechtstraße/Ecke Ritterstraße. Nach ersten Erkenntnissen soll der Junge von mindestens zwei Männern angegriffen worden sein und dabei mehrere Stichverletzungen erlitten haben

Der 13-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die mutmaßlichen Täter flüchteten zunächst.

Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung nahm die Polizei einen 43-Jährigen sowie einen 17-jährigen Rumänen fest. Beide sollen ebenfalls verletzt gewesen sein und wurden medizinisch versorgt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen hat sich der Tatverdacht gegen den 17-Jährigen erhärtet. Er wurde nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus am Donnerstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt.

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Aufgrund des dringenden Tatverdachts auf versuchten Totschlag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg Untersuchungshaft gegen den 17-Jährigen angeordnet. Auch der 43-Jährige wird weiter als Beschuldigter geführt.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Aber: Die Beteiligten kannten sich wohl und es habe eine Vorgeschichte gegeben, sagte ein Polizeisprecher. (dpa/rei)