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Illegaler Handel: Welpen nach Deutschland eingeführt – Polizei überführt Männer

Lübeck –

Die Polizei hat zwei Männer erwischt, wie sie offenbar illegal nach Deutschland eingeführte Welpen in Lübeck verkaufen wollten. Eine Tierheim-Mitarbeiterin brachte die Beamten auf die richtige und entscheidende Spur.

Ihr war am Samstag nämlich eine Anzeige im Internet aufgefallen, die ihr alles andere als seriös erschien: Drei Hundewelpen wurden für 3500 bis 5500 Euro angeboten und sollten am Sonntag nach Lübeck-Kücknitz gebracht werden. Die Frau wollte sich auf einen Scheinkauf einlassen, um die Täter überführen zu können. 

Lübeck: Welpen nach Deutschland eingeführt – Polizei überführt Duo

Zusammen mit der Polizei und einem Amtstierarzt wurde das weitere Vorgehen geplant. Vier Streifenwagen standen in Nähe des Übergabeortes bereit. „Die Mitarbeiterin des Tierheims fungierte in dem Fall als Lockvogel“, teilte ein Polizeisprecher am Montagmittag mit.

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Bei den Männern aus Krefeld (32 und 34) wurden drei erst neun Wochen alte Miniatur-Bullterrier-Mix-Welpen im Auto gefunden. „Gegen die Männer wurde eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Hundeeinfuhr gefertigt. Außerdem wird das Vorliegen einer Straftat nach dem Gefahrhundegesetz geprüft“, so der Polizeisprecher weiter.

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Die zum Verkauf stehenden Welpen wurden beschlagnahmt und in das Tierheim Lübeck gebracht. „Dort kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun um die Tiere.“ (dg)

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