Homeoffice mit Meerblick? Kein Problem auf dieser Nordseeinsel
Beim Wandern durch die Dünen oder am weiten Nordseestrand trifft man im Herbst und Winter auf Borkum, der größten ostfriesischen Insel, nur wenige Menschen. In der winterlichen „Saison der Sinne“ gehören Sturm und Brandung, aber auch Ruhe und Entspannung mit Teezeremonie und Saunabesuch gleichermaßen zum Urlaub dazu.
Borkum überzeugt mit weiten Stränden, klarer und gesunder Nordseeluft und einer einzigartigen Natur mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Mit der Seehundbank, dem Ostland oder der weitläufigen Dünenlandschaft in Richtung Hooge Hörn und dem schier endlosen weißen Strand wird der Borkumer Leitspruch „Freiheit atmen“ zur Realität. Auf 130 Kilometern Rad- und Wanderwegen, die durch Dünen, Wälder und Binnenweiden führen, lässt sich die Insel gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.
Auf ostfriesische Gastlichkeit muss kein Gast in der kalten Jahreszeit verzichten. Auch abseits der Hochsaison gibt es die Möglichkeit, eine gemütliche Teezeremonie, regionale Spezialitäten oder traditionelle Wintergerichte wie Grünkohl zu genießen. Viele Teestuben, Restaurants oder Kneipen bleiben im Winter geöffnet. Am 1. Dezember lohnt sich ein Besuch des „Rumänischen Inselzaubers“ im „Art Hotel Bakker“. Zu Ehren der vielen Rumänen auf der Insel, die wichtige Stützen der Hotellerie und der Gastronomie sind, wird der rumänische Nationalfeiertag gefeiert.
Auf Borkum gibt’s Internet mit Meerblick
Wer möchte, kann auch zum Arbeiten nach Borkum kommen – die sogenannte Workation funktioniert hier wunderbar. So bieten das Restaurant „Geeske & Der swarte Roelf“ an der Strandpromenade und die Kulturinsel Coworking Spaces an. Außerdem gibt es in der „Bakkerie Borkum“ auch einen Seminarraum – schnelles WLAN und guter Kaffee sind dort inklusive.
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Erst Strandwandern, dann Aufwärmen. Zum Beispiel im „Gezeitenland“ mit Schwimmbad, Saunen und Wellnessbereich. Ob Aromaöl-Massage, Thalasso-Anwendung oder Kerzenschein-Sauna – hier findet jeder die für ihn beste Methode zum Entspannen. Gäste, die in Bewegung bleiben wollen, können sowohl im Fitnessbereich des „Gezeitenlands“ als auch an der frischen Nordseeluft aktiv sein. Zu Strandgymnastik, Yoga, Pilates und Nordic Walking geht es auch im Winter nach draußen ans Meer. Nur bei Schietwetter werden die Aktivitäten nach drinnen verlegt.