Drogenfund in der Region Hannover

In der Region Hannover haben Ermittler mehr als 200 Kilogramm Marihuana sowie knapp ein Kilogramm Kokain sichergestellt. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Matthias Balk

Mega-Fund bei Razzia im Norden: Polizei gelingt Schlag gegen Drogenhandel

Mehr als 200 Kilogramm Marihuana und knapp ein Kilogramm Kokain: Ermittler haben bei einer Razzia in der Region Hannover nach eigenen Angaben einen der größten Drogenfunde der jüngeren Zeit gemacht.

Fünf Tatverdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt gaben. Es handele sich um einen der größten Drogenfunde der vergangenen Zeit im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover.

31-Jähriger soll mit Marihuana gehandelt haben

Ausgangspunkt der Ermittlungen seien Hinweise auf einen 31-jährigen Mann aus Hannover gewesen, der im großen Stil mit Marihuana gehandelt haben soll. Nach Polizeiangaben stellten die Ermittler fest, dass Fahrer eines aus Spanien kommenden Lastwagens den Hauptverdächtigen sowie zwei mutmaßliche Komplizen regelmäßig mit großen Mengen beliefert hätten.

Die Drogen seien nach den Übergaben in Wohnungen in Hannover-Herrenhausen und Langenhagen gebracht und von dort aus weiterverkauft worden. Ende Januar griffen die Ermittler demnach zu: Ein 31-jähriger Tatverdächtiger sei nahe der Autobahn bei der Übernahme mehrerer Kartons mit Drogen festgenommen worden.

Große Mengen Drogen, Bargeld und Waffen bei Razzia sichergestellt

Gleichzeitig durchsuchten demnach Einsatzkräfte die Wohnungen zweier weiterer Verdächtiger im Alter von 31 und 33 Jahren. Dabei seien große Mengen Drogen, Bargeld und Waffen sichergestellt worden.

Mit Unterstützung von Polizeikräften aus Süddeutschland seien außerdem zwei Lastwagenfahrer im Alter von 61 und 51 Jahren im Raum Heilbronn festgenommen worden. Sie seien auf dem Rückweg nach Spanien gewesen.

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Alle fünf Männer wurden laut Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Hannover habe auf Antrag der Anklagebehörde Untersuchungshaft angeordnet. Ihnen werde Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. (dpa/mp)

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