Fast 150 Prozent mehr Grippe-Kranke in Kliniken – so viele überlebten nicht
Gerade für ältere und jüngere Menschen kann eine Grippe sehr anstrengend sein. Teilweise müssen sie sogar ins Krankenhaus. Im Norden haben sich die Zahlen im Vergleich zu 2023 deutlich geändert.
Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Menschen als 2023 wegen einer Grippe in Krankenhäusern in Schleswig-Holstein behandelt worden. Insgesamt seien 1393 Menschen wegen der Viruserkrankung vollstationär aufgenommen worden, teilte das Statistikamt Nord in Hamburg mit. 2023 waren es den Angaben zufolge 571 Behandlungsfälle. Die Zahlen waren damit um 144 Prozent gestiegen. Corona-Fälle sind nicht Teil dieser Statistik.
Grippe: Diese Menschen erkranken am häufigsten
Der Großteil der Patientinnen und Patienten sind dabei ältere Menschen und Kinder. So waren 576 der Betroffenen 65 Jahre oder älter (41,4 Prozent) und 246 Menschen waren fünf Jahre oder jünger (17,7 Prozent).
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60 Erkrankte überlebten die Grippe nicht. Das entspricht einem Anteil von 4,3 Prozent. Von den Verstorbenen waren 50 Menschen älter als 64 Jahre. (dpa/mp)
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