Dieses Heidestädtchen ist eine echte Entdeckung

Jesteburg Scheune
Auf dem Niedersachsenplatz stehen noch alte Heide-Häuser wie die ehemalige Zehntscheune, heute Sitz der Bücherei.

Jesteburg hat keinen Bahnhof, aber sonst fehlt es an nichts im Heidestädtchen. Besondere Geschäfte gibt es ebenso wie Wanderwege oder Restaurants und Cafés. Eine Kunsthalle und ein neues Porzellanmuseum laden zum Besuch ein. Höchste Zeit für einen Ausflug! Das sind unsere Tipps.

Jesteburg: Bücher und Brötchen

Cafe Book
Der Name ist Programm: im „Café Book“ kann man nicht nur Kaffeetrinken, sondern auch Bücher kaufen.

Im „Café Book“ ist der Name Programm – im Heide-Fachwerkhaus spielen neben den hausgebackenen Torten Bücher die Hauptrolle. Dazu gibt es ein abwechslungsreiches Abendprogramm von Lesungen, Livemusik und Kabarett bis hin zu Podiumsdiskussionen.

Café Book“: Hauptstraße 26, Mo/Di 10 bis 13 Uhr, Mi-Sa 10 bis 17 Uhr, So geschlossen

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Wein, Öl, Hanf

Schnaps kein Honig
Martin und Jutta Kuwert in ihrem Laden „Schnaps kein Honig“

Wer hätte gedacht, dass man in Jesteburg so viele außergewöhnliche Geschäfte finden kann? Bei „Schnaps kein Honig“ gibt es Gin aus der Lüneburger Heide, Rum aus Kuba oder Whisky aus Schottland, dazu Olivenöle und Kaffee. Tee, Kosmetik, Taschen oder Öl, alles aus Hanf hergestellt, vertreibt Marion Hensel in ihrem „Hanflädchen“. Schöne Kleidung und Schuhe – nicht nur in Lila – gibt es bei der „Heidekönigin“.

„Schnaps kein Honig“: Lindenstraße 6, Mo-Fr 11 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr

„Hanflädchen“: Hauptstraße 68,Mo-Fr 9.30 bis 18 Uhr, Sa 9.30 bis 13 Uhr, Mi geschlossen

„Heidekönigin“: Hauptstraße 41, Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr

Zwerge und Elfen

Märchenwanderweg
Zwerge und Elfen empfangen die Besucher auf dem Märchenwanderweg „Der Trickser“.

Spazieren gehen finden viele Kinder langweilig – aber der drei Kilometer lange Märchenwanderweg ist ein spannendes Abenteuer. Wer sieht die Schlange und die Hexe zuerst? Und wer entdeckt den Zauberstab, der zu geheimnisvollen Plätzen im Wald führt? An den Wochenenden hat bei gutem Wetter auch das Hofcafé auf dem Lohof geöffnet.

Wanderweg „Der Trickser“: Lohof 1, rund um die Uhr geöffnet

Reetdächer und Kirche

St. Martin Kirche
Im Glockenturm der St. Martin Kirche hängt die älteste Glocke der Heide aus dem Jahr 1190.

Wie ein Herrenhaus sieht die St. Martin-Kirche aus. Neben dem Hauptgebäude steht der Turm mit der Glocke von 1190, der ältesten in der Heide. Unterhalb der Kirche führt ein Wander- und Radweg an der Seeve entlang, gegenüber geht es an der Kunsthalle vorbei zum Niedersachsenplatz. Unter alten Eichen stehen reetgedeckte Fachwerkhäuser. In der 300 Jahre alten Zehntscheune ist die Bücherei untergebracht, das Heimathaus aus dem 16. Jahrhundert stammt aus einem Nachbardorf.

Porzellan-Kunst

Porzellanmuseum
Die Affenkapelle aus dem 18. Jahrhundert ist eine der Attraktionen des neuen Porzellanmuseums.

Noch ist das Porzellanmuseum an der Straße zwischen Jesteburg und Bendestorf nur nach Absprache geöffnet, bald soll es feste Öffnungszeiten geben (www.porzellanmuseumbendestorf.de). Zu sehen ist eine außergewöhnliche Privatsammlung mit Exponaten aus den namhaftesten Manufakturen Europas. Der Eintritt ist frei.

„Porzellanmuseum“: Jesteburger Chaussee 20, Bendestorf, unregelmäßige Öffnungszeiten

Jesteburg hat keinen Bahnhof, aber sonst fehlt es an nichts im Heidestädtchen. Besondere Geschäfte gibt es ebenso wie Wanderwege oder Restaurants und Cafés. Eine Kunsthalle und ein neues Porzellanmuseum laden zum Besuch ein. Höchste Zeit für einen Ausflug! Das sind unsere Tipps.