Die ersten Neujahrsbabys sind da! Wo es besonders schnell ging
In Mecklenburg-Vorpommern wird 2026 auf mehr Geburten als im vergangenen Jahr gehofft. Der Anfang ist vielversprechend. Kurz nach Mitternacht ging es schon los: In Rostock und Greifswald kamen die ersten Neujahrsbabys zur Welt – zwei kleine Jungs. In Schwerin wurde dagegen noch auf die erste Geburt des Jahres gewartet.
Im Rostocker Südstadtklinikum erblickte um 0.46 Uhr das erste Baby des Jahrgangs 2026 das Licht der Welt, wie es von der größten Entbindungsstation des Landes hieß. Der Junge ist demnach 51 Zentimeter groß, 3.740 Gramm schwer und hat einen großen Bruder. Wie der Kleine heißt, wurde nicht mitgeteilt. Nur wenig später kam um 1.02 Uhr im Universitätsklinikum in Greifswald Elias auf die Welt.
Meck-Pomm: Man hofft auf mehr Kinder
Die Entbindungskliniken hoffen 2026 auf mehr Babys als im vergangenen Jahr, für das die niedrigste Geburtenzahl seit der Wende erwartet wird. In den ersten neun Monaten 2025 kamen nach vorläufigen Zahlen 6403 Kinder in Mecklenburg-Vorpommern zur Welt – rund acht Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im ganzen Jahr 2024 waren im Nordosten 9157 Kinder zur Welt gekommen. Der bisherige Tiefstand war 1994 mit 8934 Babys erreicht worden.
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Die Geburtenzahlen sinken in MV seit mehreren Jahren. Als Hauptgrund gilt der Geburtenknick der 1990er Jahre. Die damals nicht Geborenen fehlen heute als potenzielle Eltern.
Mehr als jede vierte Geburt in Rostock und Greifswald
Im Südstadtklinikum Rostock kamen im vergangenen Jahr nach Angaben der Entbindungsstation 1997 Kinder zur Welt, darunter 50 Zwillingspaare. An der Unimedizin Greifswald wurden laut dem Sprecher dort 677 Kinder geboren, darunter 28 Zwillingspaare und einmal Drillinge. Damit kam mehr als jedes vierte Kind im Land in diesen beiden Kliniken zur Welt. (dpa/mp)
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