Im Norden

Wichtige Neuerung im Norden für Kreuzfahrtschiffe

An der Columbuskaje am Bremerhavener Kreuzfahrt-Terminal entsteht ein Landstromanschluss für Kreuzfahrtschiffe. (Archivbild)
An der Columbuskaje am Bremerhavener Kreuzfahrt-Terminal entsteht ein Landstromanschluss für Kreuzfahrtschiffe. (Archivbild)

Der Kreuzfahrtterminal in Bremerhaven bekommt eine Neuerung – Diese soll die Kreuzfahrt klimafreundlicher machen. Was es damit auf sich hat.

Am viertgrößten Kreuzfahrthafen Deutschlands, Bremerhaven, wird seit Jahresbeginn eine Landstromanlage gebaut. Sie soll es Kreuzfahrtschiffen ermöglichen, ihre Maschinen während der Liegezeit abzuschalten und so Emissionen zu reduzieren.

Mithilfe eines Landstromfahrzeugs sollen die Stromkabel an die Schiffe herangeführt und angeschlossen werden. Eine Umformerstation am Hafen passt die Spannung an und wandelt den Strom auf die Bordfrequenz der Schiffe um.

Landstromanlage in Bremerhaven: kompletter Ausbau bis 2030

In Hamburg, Kiel und Warnemünde können Kreuzfahrtschiffe bereits Landstrom nutzen. Bremerhaven investiert rund zehn Millionen Euro in den Ausbau, weil eine EU-Verordnung vorschreibt, dass Kreuzfahrtschiffe bis 2030 mit Landstrom versorgt werden können müssen.

Die Anlage soll Ende des Jahres am Kreuzfahrtterminal in Betrieb gehen. Zunächst kann nur ein Schiff am nördlichsten Liegeplatz der Columbuskaje mit Landstrom versorgt werden. Bis 2030 sollen auch die übrigen Liegeplätze entsprechend ausgebaut werden. Hochseeschiffe von TUI Cruises („Mein Schiff“) und Phoenix Reisen können das Angebot nutzen. (mp)

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