Mäntel auf einer Garderobe in einer Kita (Symbolbild).

Eine Garderobe in einer Kita (Symbolbild) Foto: picture alliance / ANP | Remko de Waal

Tuberkulose-Alarm in Kita im Norden – 100 Kinder müssen getestet werden

Nach dem Bekanntwerden einer ansteckenden Tuberkulose-Infektion bei einer beschäftigten Person in einer Bremer Kita werden dort nun 100 Kinder getestet. Mindestens ein Kind hat sich infiziert.

In einer Bremer Kita ist eine dort beschäftigte Person an ansteckender Tuberkulose erkrankt. Die Infektion sei während einer Auslandsreise entdeckt worden, teilte das Bremer Gesundheitsressort mit. Die erkrankte Person halte sich nach wie vor im Ausland auf. Bekannt sei bisher, dass sich ein Kind aus der Kita mit Tuberkulose infiziert habe. Das habe ein Test nach einem Klinikbesuch ergeben. Ob es sich bei dem Fall ebenfalls um eine offene und damit ansteckende Tuberkulose handele, werde noch geprüft. Das betroffene Kind erhalte vorsorglich Antibiotika.

Tuberkulose: Gesundheitsamt testet rund 100 Kinder

Das Gesundheitsamt testet seit Freitag die rund 100 Kinder aus der Kita auf eine mögliche Infektion mit dem Bakterium. Im Anschluss würden auch die Erwachsenen untersucht. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, betonte eine Sprecherin des Gesundheitsressorts. 

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Tuberkulose (Tbc) ist eine Infektionskrankheit, die meist die Lunge betrifft. Sie gilt in der Regel als heilbar. Die Übertragung erfolgt über die Luft bei engem Kontakt mit einer ansteckenden Person. Die Krankheit ist weltweit verbreitet, in Deutschland jedoch selten. Nach RKI-Angaben gab es im Jahr 2025 bundesweit 4070 Fälle von Tuberkulose. (dpa/mp)

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