Prozess um einen Mann, der den neuen Partner seiner Ex-Freundin ermordet haben soll

Der Angeklagte sitzt vor Prozessbeginn im Gerichtssaal des Landgerichts. Dem Mann wird vorgeworfen, den neuen Partner seiner Ex-Freundin ermordet zu haben. Foto: Sina Schuldt/dpa

Tödlicher Messer-Angriff auf offener Straße: Opfer wurde in eine Falle gelockt

Ein Mann soll einen 34-Jährigen auf offener Straße mit Messern attackiert haben: Das Opfer starb. Nun steht der 29-Jährige vor Gericht.

Wegen Mordes am neuen Lebensgefährten seiner Ex-Partnerin steht ein 29-Jähriger vor dem Landgericht Bremen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Deutschen vor, dem 34-Jährigen bei einer Verabredung im November 2025 auf offener Straße aus niederen Beweggründen mit einem Messer in den Rücken gestochen zu haben. 

Laut Staatsanwaltschaft war der Angeklagte nicht mit der Beziehung zwischen seiner ehemaligen Partnerin und dem Opfer einverstanden.



Messer-Angriff: Laut dem Zeugen konnte das Opfer zunächst wegrennen

Ein Freund, der das Opfer zu dem Treffen begleitet hatte, berichtete am ersten Prozesstag, dass der Angreifer sofort nach seinem Eintreffen ein langes Küchenmesser gezogen habe. Er selbst habe versucht, mit einem Fahrradschloss zwischen die beiden zu gehen, sagte der Zeuge. 

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Zunächst habe das Opfer wegrennen können und der Angreifer habe kurz hintereinander zwei Messer fallen lassen. Der Angeklagte sei dem Mann aber hinterhergelaufen und habe mit einem dritten Messer auf ihn eingestochen. Der 34-Jährige starb einen Tag später an seinen schweren Verletzungen. (dpa/mp)

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