Im Norden
Mutter wollte Kinder im Supermarkt mit Spiritus anzünden – Prozess
Eine Mutter soll ihre Söhne mit Spiritus übergossen und zum Feuerzeug gegriffen haben – nur Zeugen sollen Schlimmeres verhindert haben. Was Ermittler der Frau vorwerfen und worum es im Prozess geht.
Eine Frau soll versucht haben, sich und ihre Kinder in einem Bremer Supermarkt anzuzünden. Die 40-Jährige steht am Freitag ab 10 Uhr wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Bremen. Ihre Söhne im Alter von vier und acht Jahren erlitten laut Gericht Beeinträchtigungen und Rötungen an der Haut.
Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, am 16. Januar Spiritus getrunken und die Flüssigkeit über sich und über die Kinder gegossen zu haben. Dann soll sie versucht haben, ihre Söhne mit einem Feuerzeug anzuzünden. Zeugen sollen ihr das Feuerzeug weggenommen und so das Schlimmste verhindert haben.
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Nach Angaben des Gerichts konnte ein Kind fliehen. Die Frau soll daraufhin versucht haben, ihren zweiten Sohn erneut mit Feuerzeugen anzuzünden. Wieder griff ein Zeuge ein und nahm ihr die Feuerzeuge weg. Die Angeklagte soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben. (dpa)
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