Prozessauftackt vor dem Landesgericht Bremen: 33-Jähriger soll seine Ex-Partnerin auf dem Weg zum Spielplatz ermordet haben.

Prozessauftakt vor dem Landesgericht Bremen: 33-Jähriger soll seine Ex-Partnerin auf dem Weg zum Spielplatz ermordet haben. Foto: picture alliance/dpa | Janet Binder

Ex-Freundin auf dem Weg zum Spielplatz ermordet – mit acht Messerstichen

Die Frau ist mit ihren Kindern auf dem Weg zum Spielplatz, als plötzlich ein vermummter Mann auftaucht. Dieser soll mehrfach auf sie eingestochen haben. Nun steht der Ex-Partner vor Gericht.

Mit acht Messerstichen soll ein 33-Jähriger seine Ex-Partnerin und Mutter einer gemeinsamen Tochter getötet haben. Der Deutsche steht seit heute wegen heimtückischen Mordes vor dem Landgericht Bremen. Die dreifache Mutter wollte im Oktober 2025 mit ihrer damals zweijährigen Tochter und ihrem zwölfjährigen Sohn zum Spielplatz gehen, als sie laut Anklage von einem vermummten Mann von hinten mit einem Messer angegriffen wurde. 

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Die Frau starb noch am Tatort. Laut Staatsanwaltschaft stieß der Angeklagte dem Zwölfjährigen bei dessen Flucht mit dem Messer in den Rücken und verletzte ihn. Anschließend soll der Mann vom Tatort geflüchtet sein. Der Junge soll den Täter als den Ex-Partner der Mutter erkannt haben. Fünf Tage nach der Tat wurde der Angeklagte festgenommen. Zum Prozessauftakt äußerte sich der Mann nicht. Laut Gericht gab es zwischen ihm und dem Opfer Sorgerechtsstreitigkeiten um die Tochter. Er soll die Frau mehrfach mit dem Tod bedroht haben. (dpa/mp)

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