Bremer Polizei geht gegen rechtsextreme Gruppierung vor

Polizeibeamte bei einer Razzia (Symbolbild).
Polizeibeamte bei einer Razzia (Symbolbild).

Bei Durchsuchungen im rechtsextremen Milieu stellt die Polizei in Bremen und in Niedersachsen unter anderem Datenträger sicher. Die Auswertung läuft.

Die Bremer Beamten haben mehrere Wohnungen durchsucht. Dabei seien am Donnerstag zahlreiche Datenträger, Waffen und rechtsextremistisches Propagandamaterial sichergestellt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen richteten sich gegen neun Beschuldigte im Alter von 15 bis 24 Jahren, die der Gruppierung „weserems.aktion” zugerechnet werden.

Datenträger und Waffen bei Rechtsextremen gefunden

Den Beschuldigten werde vorgeworfen, in Messenger-Chatgruppen rechtsextremistische Bilder, Sticker und Nachrichten mit Hakenkreuzen, Hitlergrüßen sowie rassistischen und volksverhetzenden Inhalten verbreitet zu haben. Es seien auch pornografische und gewaltverherrlichende Inhalte gefunden worden.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft seien vom Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für sechs Objekte in Bremen und drei in Niedersachsen erlassen worden, hieß es. Sieben Beschuldigte seien bei den Durchsuchungen angetroffen worden.

Schon am vergangenen August größerer Einsatz

Die Einsatzkräfte stellten unter anderem digitale Endgeräte, mehrere Messer, eine Schreckschusspistole, eine Softairwaffe sowie Propagandamaterial sicher. Die Datenträger werden derzeit ausgewertet und mögliche Verbindungen zu rechtsextremen Jugendgruppen überprüft.

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Bereits im August vergangenen Jahres seien bei einem größeren Einsatz Wohnungen mutmaßlicher Mitglieder durchsucht worden, hieß es. Bei einem Beschuldigten seien auf einem Mobiltelefon mehrere Chatgruppen mit teilweise strafrechtlich relevanten Inhalten entdeckt worden. (dpa/mp)