Bett im Laderaum und Campingstuhl für Beifahrer – Polizei stoppt Transporter auf A7
Als Polizisten am Donnerstagmorgen auf der A7 bei Owschlag (Kreis Schleswig-Flensburg) einen klapprigen Transporter stoppten, verschlug es ihnen die Sprache. Es befanden sich mehr Personen als zugelassen an Bord. Im Laderaum ein Hochbett mit einer schlafenden Person darin. Als zusätzlicher Beifahrersitz diente ein Campingstuhl.
Wie die Polizei sagte, erhielten die Beamten gegen 8.30 Uhr von einem anderen Verkehrsteilnehmer den Hinweis über einen Transporter mit technischen Mängeln und unsicherer Fahrweise auf der A7. Als die eingesetzten Polizisten das Fahrzeug mit rumänischem Kennzeichen kurz darauf an der Anschlussstelle Owschlag stoppten, verschlug es ihnen die Sprache.
Fahrer widersetzt sich dem Verbot zur Weiterfahrt
An Bord des für zwei Personen zugelassenen Fahrzeugs trafen sie vier Menschen an. Neben dem Fahrer (18) saß eine Person auf dem Beifahrersitz, an dem der Sicherheitsgurt fehlte. Als zusätzlicher Beifahrersitz war ein Campingstuhl eingebaut worden. Im Laderaum befanden sich zwei weitere Mitfahrer. Sie schliefen dort in einem aufgebauten Hochbett.

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Die Beamten untersagten dem 18-Jährigen die Weiterfahrt. Darin hielt sich der Fahrer aber nicht. Als die Polizisten abgerückt waren, setzte er seine Fahrt fort und wurde zwei Stunden später erneut erwischt. Eine der vorher schlafenden Personen hatte auf dem Campingstuhl in der Fahrerkabine Platz genommen, sein Kumpel schlief weiterhin im Bett im Laderaum.
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Um zu verhindern, dass der Fahrer sich auch weiterhin dem Verbot zur Weiterfahrt widersetzt, brachten die Beamten eine Parkkralle an dem Fahrzeug an. Das bei der Kontrolle zuvor ausgesprochene Bußgeld wurde verdoppelt.
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