Bauarbeiter haben einen Baumstamm bei Arbeiten zum Wesertunnel in zehn Meter Tiefe entdeckt.

Der Eichenstamm ist mehr als 8000 Jahre alt und damit der älteste Baum Bremens. Foto: picture alliance/dpa/Landesarchäologie Bremen | Dieter Bischop

8000 Jahre alt: Baumstamm aus Steinzeit bei Tunnelarbeiten entdeckt

Bei Tunnelarbeiten in Bremen haben Bauarbeiter einen Eichenstamm aus der Steinzeit entdeckt. Was das uralte Fundstück über Bremens Vergangenheit verrät – und wo Neugierige es jetzt bestaunen können.

Der Eichenstamm ist mehr als 8000 Jahre alt, wie Landesarchäologe Dieter Bischop mitteilte. Experten gehen davon aus, dass der Baum bei einem Hochwasser einst in die Weser stürzte, weggespült wurde und im heutigen Ortsteil Seehausen hängenblieb.

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Beim Bau des Wesertunnels stießen Arbeiter nun in mehr als zehn Meter Tiefe auf das Hindernis. Sie bargen den Stamm mit einem Seilbagger. Archäologen untersuchten das Holz und stellten fest, dass der Baum im Jahr 5920 v. Chr. abgestorben ist. Die Zahl der Jahresringe zeigt, dass die Eiche selbst etwa 100 Jahre alt wurde.

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Arbeiter zersägten den Stamm in zwei Teile. Interessierte können ein sechs Meter langes Stück künftig vor dem Eichenhof, einem Gebäude des Focke-Museums, bewundern. (dpa/mp)

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