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Wohnungen, Hotels und Co.: So plant Wandsbek die Zukunft

Das Projekt Wandsbeker Tor lag lange auf Eis, nimmt aber jetzt Fahrt auf. Gewerbe, Wohnungen und ein Hotel sollen entstehen.

Das Projekt Wandsbeker Tor lag lange auf Eis, nimmt aber jetzt Fahrt auf. Gewerbe, Wohnungen und ein Hotel sollen entstehen.

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Winking / hfr

Wandsbeks Kern erwacht zum Leben. Rund um die Wandsbeker Marktstraße sollen mehr als 800 Wohnungen entstehen. Auch das Mega-Projekt Wandsbeker Tor kommt voran. Bausenatorin Jutta Blankau und Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (beide SPD) schritten am Donnerstag die Projekt-Gelände ab. Die MOPO sagt, was geplant ist.

Wandsbeker Tor: Zwei mindestens 14 Stockwerke hohe Türme an der Wandsbeker Chaussee sollen Wandsbeks Wahrzeichen werden. Nach Jahren des Stillstands kommt Fahrt in das Projekt. Der Investor und Bauherr „Hanseatische Baukonzept GmbH“ (HBK) erwägt sieben Sockelgeschosse mit Gewerbe, ab dem achten Obergeschoss Wohnungen bzw. Apartments. Monika Litschke: „Insbesondere in einem Turm planen wir Wohnungen.“ In den anderen könnte ein Hotel einziehen. Läuft alles glatt, könnten die Türme schon im Jahr 2017 stehen. Ritzenhoff: „Das Wandsbeker Tor soll der Abschluss einer umfassenden baulichen Entwicklung im Quartier sein.“

C&A-Gebäude: Das Gebäude an der Wandsbeker Marktstraße steht lange leer. Der Abriss verzögert sich. Ein Fachmarktzentrum mit Parkdecks ist geplant.

Brauhausviertel: Kleingewerbe in 60er- und 70er-Jahre-Bebauung prägt bisher das Viertel in bester Lage. Das soll sich ändern. Ein schwieriges Projekt angesichts vieler Grundstücksbesitzer. Rund 340 Wohnungen sind langfristig geplant, dazu Gewerbe und eine zentrale Verbindung von der Einkaufsstraße zum Mühlenteichpark, der Teil des Projekts ist. Eine Baugrube im sogenannten Mühlen-Quartier ist ausgehoben – dort baut die Firma Becken 120 Wohnungen. Mitte September ist Grundsteinlegung, 2017 sollen die Wohnungen fertig sein. Vom Mühlenstieg bis zur Königsreihe sind weitere 120 Wohnungen geplant. Baubeginn: 2017.

Budni-Gelände: Auf dem Gelände der ungenutzten Lagerhalle an der Wandsbeker Königstraße und einem angrenzenden städtischen Grundstück baut Budnikowsky 150 Wohnungen – zum Teil mit Blick auf die Wandse.

College-Quartier: Anfang September ist Spatenstich für den Bau von 328 Apartments und 68 geförderte Wohnungen für Studenten und Azubis. Die vorgeschriebene Betreuung von Minderjährigen stemmt die Handelskammer. Blankau: „Ein Aufschwung des Wandsbeker Kerns tut dem Bezirk gut.“