Schulleiter spricht Klartext: „Migrationshintergrund? Interessiert uns nicht“
Kulturelle Konflikte, internationale Krisen, soziale Spannungen – und 1000 Jugendliche auf einem Schulhof in Wilhelmsburg: Am Helmut-Schmidt-Gymnasium treffen Lebenswelten aufeinander. Wie werden Unterschiede da nicht zu verhärteten Fronten? Und wie gelingt guter Unterricht? Schulleiter Volker Clasing räumt im MOPO-Interview mit Etiketten wie „Migrationshintergrund“ auf, erklärt, was für den Bildungserfolg entscheidend ist, seine Schüler Kindern aus bessergestellten Vierteln sogar voraus haben und warum es auf seinem Schulhof nicht „die Türken“, „die Albaner“ oder „die Deutschen“ gibt.
MOPO: In Wilhelmsburg und auf der Veddel leben fast 60.000 Menschen – darunter mehr als 11.500 Kinder und Jugendliche. Für sie alle gibt es nur ein Gymnasium: Ihres. Wie macht sich das bemerkbar?
Volker Clasing: Wir sind im besten Sinne ein „Stadtteil-Gymnasium“. Wir haben über 1000 Schülerinnen und Schüler aus bis zu zehn Grundschulen. Wir sind für alle Kinder da, die diesen tollen Stadtteil ausmachen. Unsere Schüler sind sehr divers, mit unterschiedlichen Voraussetzungen, und wir sind sehr breit aufgestellt.
„Wir erheben den Migrationshintergrund nicht“ – warum der Begriff nichts bringt
- Deutsch (Deutschland)
MOPO+ Abo
für 1,00 €Jetzt sichern!Neukunden lesen die ersten 4 Wochen für nur 1 €!Zugriff auf alle M+-ArtikelWeniger Werbung
Danach nur 7,90 € alle 4 Wochen //
online kündbarMOPO+ Black Week Deal
1 Jahr für 52 €Jetzt sichern!1 Jahr M+ für 1 € pro Woche lesen!Zugriff auf alle M+-ArtikelWeniger Werbung
Im zweiten Jahr 79 € //
online kündbar
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.