Sternbrücke Baustelle Altona Hamburg

Blick von der Max-Brauer-Allee auf die Baustelle an der Sternbrücke. Foto: picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Wieder Ärger um die Sternbrücke – mit schlechten Nachrichten für die Anwohner

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Als hätten sie nicht schon genug zu ertragen: Die Anwohner rund um die Sternbrücke müssen sich weiter gedulden – denn die extrem lärmintensiven Bohrarbeiten für den Neubau der Eisenbahnbrücke sollen später beginnen als ursprünglich angekündigt.

Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, verschiebt sich der Start der Arbeiten. Ursprünglich sollten sie am 8. Januar beginnen, nun geht es erst am kommenden Dienstag (20. Januar) los. Durch die Witterungsverhältnisse hätten sich sowohl die Anlieferung des Betons als auch die der Maschinen verzögert. Der NDR berichtete zuerst.

Sternbrücke: Boden instabil – 50 Stunden pro Bohrloch

Zum Start sollen Großmaschinen tiefe Löcher für die Pfähle in die Erde bohren, auf denen die 108 Meter lange neue Sternbrücke später ruhen wird. Aufgrund der instabilen Bodenverhältnisse müssen die Pfähle besonders tief eingebracht werden. Für jeden Einzelnen sind rund 50 Stunden Arbeitszeit vorgesehen.


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Rund 500 Haushalte haben durch die intensive Lärmbelästigung einen Anspruch auf ein Hotelzimmer. Aber nur etwas weniger als ein Drittel sollen davon auch Gebrauch machen. Viele ziehen es vor, bei Freunden oder der Familie unterzukommen.

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Die Bohrarbeiten finden täglich zwischen 7 und 19 Uhr statt. Am Wochenende ruht die Baustelle der Sternbrücke – mit Ausnahme vom 14. und 15. Februar, wenn sogar rund um die Uhr Betrieb herrschen wird. Ende Februar sollen dann alle Löcher gebohrt sein. (rei)

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