Wie bei „SpongeBob“! Hier gibt es Burger mit bunten Brötchen – oder ganzer Krabbe
Er ist der wohl bekannteste Burger-Brater: Die Zeichentrickfigur „SpongeBob“ brutzelt in einem Fast-Food-Restaurant am Meeresgrund. Und seine Burger-Kreationen haben zum Teil knallige Farben. Gleich zwei Imbisse in Hamburg haben sich von dem Schwammkopf inspirieren lassen: In einem gibt es bunte Burger in Rot, Grün und Blau – im anderen sogar eine ganze Krabbe.
Ein gelber Schwamm, der mit seinen Freunden in den Tiefen des Meeres lebt – und als Burger-Brater arbeitet: „SpongeBob“ ist der Held der gleichnamigen Zeichentrickserie. Im Fast-Food-Restaurant „Krosse Krabbe“ von seinem Chef „Mr. Krabs“ brät er die sogenannten „Krabbenburger“.
Die Zutaten? Ein streng gehütetes Geheimnis – auch, ob wirklich Krabben für die Pattys verarbeitet werden, bleibt unklar. Fest steht: In einer Folge kreiert „SpongeBob“ Burger in knallbunten Farben. Und solche gibt es jetzt auch in dem neuen Imbiss „Bun Voyage“ im Einkaufszentrum „Hamburger Meile“ (Barmbek-Süd).
„Bun Voyage“: Burger-Brötchen mit Spirulina gefärbt
„Wir haben uns dabei von der Serie inspirieren lassen“, sagt Nasstaran Asisi zur MOPO. Gemeinsam mit ihrem Vater Naim Asisi, einem gelernten Koch, hat sie den Burger-Laden eröffnet. „Farbige Buns gab es in Hamburg bisher noch nicht. Jeden Morgen backen wir unsere Brioche-Brötchen aus Weizenmehl selbst.“ Gefärbt werden sie mit Spirulina (Blau), Roter Bete (Rot) und Matcha (Grün). Das klassische Brötchen gibt es aber auch.
Auf der Karte stehen ausschließlich Smashburger (ab 6,90 Euro): Dabei wird das Fleisch auf der Grillplatte mit einer Edelstahl-Presse regelrecht zerquetscht – für mehr Röstaromen. „Vor allem Jugendliche bestellen unsere bunten Burger“, sagt Nasstaran Asisi. „Es waren schon einige dabei, die aus anderen Städten wie Hannover angereist sind.“ Viele werden durch TikTok und Instagram angelockt – auch da haben die farbigen „SpongeBob“-Burger schon die Runde gemacht.
Noch ein weiterer Imbiss hat sich vom Schwammkopf inspirieren lassen: „Mr. Krabs‘ Krabbenburger – es gibt ihn wirklich!“, wirbt das „Underdocks“ auf Social Media. Der „Softshell Burger“ kommt dort tatsächlich mit einer ganzen, frittierten Softshell-Krabbe daher. Dazu kommen Salat, Tomate, Coleslaw und eine pikante Sweet Chili Mayo auf den Burger (13 Euro).
„Die Softshellkrabbe hat einen besonders zarten Biss“, sagt Betriebsleiter Hannes Moser zur MOPO. Das Tier habe üblicherweise zwar einen Panzer. „Er wächst aber nicht mit, sodass die Krabbe ihn ab und zu mal abwirft. Genau diesen Zeitraum müssen die Fischereien dann erwischen.“
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Die Kette gibt es in der Sternschanze, an den Landungsbrücken und im „Le Big Tamtam“ im Hanseviertel. Wie der Krabben-Burger bei den Gästen ankommt? „Er wird echt stark verkauft und die Gäste sind jedes Mal begeistert, wie man so eine ganze Krabbe mitessen kann.“