Sein Vater zeigt ein Bild von Shahriar J. alias „White Tiger“ – dem jungen Mann, der aus seinem Jugendzimmer heraus einen Mord begangen und Jugendliche psychisch gequält haben soll.

Shahriar J. (21) alias „White Tiger“: Der mutmaßliche Internetsadist steht seit Freitag vor Gericht, muss sich wegen eines Mordes und fünffachen versuchten Mordes und zahlreicher weiterer Straftaten verantworten Foto: Olaf Wunder

paid„White Tiger“-Prozess: Wütender Auftritt eines Anwalts am ersten Tag

kommentar icon
arrow down

Viele der Opfer weltweit – und es sind Dutzende – haben seit Monaten darauf gewartet: Seit diesem Freitag wird dem 21-jährigen Deutschiraner Shahriar J., besser bekannt unter seinem Nickname „White Tiger“, der Prozess gemacht wird. Um 12 Uhr begann das Verfahren. Der ehemalige Medizinstudent, Mitglied des internationalen Sadistennetzwerks „764“, soll über Jahre gezielt psychisch labile Menschen in Internetforen kontaktiert, sich in ihr Vertrauen geschlichen und sie dann furchtbar gequält haben. Wie furchtbar, daran erinnerte gestern vor Prozessbeginn der Göttinger Anwalt Steffen Hörning, der eine 16-jährige Finnin vertritt, die als Nebenklägerin in dem Verfahren auftritt. Steffen Hörning betonte, es gehe seiner Mandantin seit langer Zeit sehr schlecht. Sabrina S. (Name geändert) sei „eingebunden in ein engmaschiges Setting, wird behandelt von Psychiatern und Psychotherapeuten, muss sich teilweise in stationäre Behandlung begeben und ist sehr angespannt im Hinblick auf den Prozessverlauf.“


Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test