Leuchtender Ausblick: das Planetarium und der Stadtpark im Herbst.

Leuchtender Ausblick: das Planetarium und der Stadtpark im Herbst. Foto: Florian Quandt

Wetter in Hamburg: Überraschendes Fazit für den Herbst

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Die vergangenen drei Monate waren in der Hansestadt eher mild und nass, aber auch sonniger als üblich, wie aus einer aktuellen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes hervorgeht.

Der Herbst 2025 war in Hamburg im Vergleich zu früheren Messungen eher mild. Das geht aus der vorläufigen Herbstbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Das Temperaturmittel lag in Hamburg bei 10,9 Grad. Der Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt für Hamburg bei 9,6 Grad. Die Temperaturspitzen reichten dabei von 28,9 Grad am 20. September bis zu frostigen minus 6,1 Grad am 21. November. 

Herbst-Wetter in Hamburg: nasser als üblich

Mit 208 Litern pro Quadratmeter fiel etwas mehr Niederschlag als sonst – „wobei sich insbesondere der Oktober als nasser und trüber Herbstabschnitt hervorhob“, teilten die Meteorologen mit. Der Durchschnitt in der Hansestadt liegt nur bei 195 Litern. Dennoch erreichte die Sonnenscheindauer laut DWD in den vergangenen drei Monaten 310 Stunden und übertraf damit das Klimamittel von 285 Stunden.


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Der meteorologische Winter beginnt stets am 1. Dezember. Der kalendarische beziehungsweise astronomische Winteranfang ist erst am 21. Dezember. Er richtet sich nach dem kürzesten Tag des Jahres, der abhängig ist vom Stand der Erde zur Sonne.

Warum erhebt der DWD die Daten?

Der Vergleich aktueller mit den vieljährigen Werten ermöglicht den Meteorologen DWD-Angaben zufolge eine Einschätzung des längerfristigen Klimawandels. Es handelt sich um vorläufige Werte, da die Daten für die letzten Tage der meteorologischen Einteilung der Jahreszeit bis Ende November auf Prognosen basieren. (dpa/mp)

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