Weniger Partygänger, mehr Normalos: Diese Änderung soll den Fischmarkt retten
Weniger Partygänger, dafür mehr Touristen und Familien – die Folge: Morgens um 5 Uhr bleibt der Fischmarkt oft leer. Nun sollen der Fischmarkt und die Elbmeile moderner und attraktiver werden. Dafür wollen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen ein gemeinsames Konzept durchsetzen.
Das Ziel: die Aufenthaltsqualität verbessern, neue Besuchergruppen ansprechen und die wirtschaftliche Grundlage des Fischmarkts langfristig sichern. Über einen entsprechenden Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 6. Mai. Das Konzept enthält die Modernisierung der Infrastruktur und die Verbesserung von Angebot und Organisation – angepasst an heutige Besucherströme. Auch die Öffnungszeiten sollen sich ändern.
Mehr Touristen, Tagesgäste und Familien auf dem Fischmarkt als früher
Arne Platzbecker, tourismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, begründet die Änderungen mit einer Veränderung des Fischmarkts: „Wir sehen, dass sich die Anforderungen an den Standort verändern und neue Zielgruppen andere Erwartungen mitbringen.” Heute kämen deutlich mehr Touristen, Tagesgäste und Familien als früher. Wenn um 5 Uhr morgens auf dem Fischmarkt kaum Betrieb herrscht, müsse über einen späteren Start nachgedacht werden.
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Auch die Grünen sehen in den Änderungen eine Chance. „Waren es früher vorrangig Menschen, die sich frühmorgens nach dem Feiern noch auf ein Fischbrötchen trafen, kommen heute immer mehr Tourist*innen aus aller Welt, Tagesgäste und Familien aus der Umgebung”, so Dominik Lorenzen, tourismuspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion. Diese Vielfalt wolle man nutzen und den Standort gemeinsam mit den Akteuren vor Ort weiter stärken: „Für weitere mindestens dreihundert Jahre Fischmarkt”. (mp)
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