Ein Polizist bei einem Einsatzwagen (Symbolbild).

Ein Polizist bei einem Einsatzwagen (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa

Saga-Hochhaus nach Wasserrohrbruch unbewohnbar: 230 Menschen müssen plötzlich raus

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In der Nacht auf Samstag tropfte plötzlich Wasser von der Decke eines SAGA-Hochhauses am Erlerring 10 in Wilhelmsburg – gegen 2.50 Uhr alarmiert ein Bewohner die Polizei.

Auch andere SAGA-Mieter bemerkten die Wassertropfen und beobachteten teilweise Funken und Kurzschlüsse in der Elektrik, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Neben der Polizei rückte auch die Feuerwehr in das an. Die Ursache der Tropfen und die Kurzschlüsse: ein Wasserrohrbruch im 12. Stockwerk. Die Einsatzkräfte mussten die Stromversorgung des Gebäudes komplett abschalten – der Keller war bereits komplett vollgelaufen.

Nach Wasserrohrbruch in Wilhelmsburg: Hochhaus ist zurzeit unbewohnbar

Der Strom bleibt vorerst abgestellt, das Hochhaus ist nach dem Wasserrohrbruch, über den zuerst das „Abendblatt“ berichtete, derzeit unbewohnbar. Feuerwehr und Polizei weckten und evakuierten das Gebäude: Betroffen waren etwa 230 Menschen aus 80 Wohnungen. Bis die Schäden behoben und das Hochhaus wieder bewohnbar ist, muss die SAGA die Betroffenen in Ersatzunterkünften unterbringen.

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Noch ist nicht endgültig geklärt, warum das Rohr platzte. Der Rohrbruch steht mutmaßlich mit den frostigen Temperaturen im Zusammenhang, so der Polizeisprecher. (mp)

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