Matthias Riedel (l.) und sein Geschäftspartner Roman Gilz, Gründer von „Bloody Water“.

Matthias Riedel (l.) und sein Geschäftspartner Roman Gilz, Gründer von „Bloody Water“. Foto: Bloody Water/hfr

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Wie macht man Mineralwasser zum Kultgetränk? Zwei Hamburger füllten Vulkanwasser aus der Eifel in Dosen, druckten einen bissigen Fisch als Logo und einen knallharten Produktnamen darauf – und kamen mit „Bloody Water“ nicht zuletzt bei Metal-Fans und Gamern gut an. Doch nun ist die Firma pleite.

Dabei habe sich das Wasser in Dosen gut verkauft, wie Firmengründer Matthias Riedel im MOPO-Gespräch sagt. „Wir waren erfolgreich“, sagt der 55-Jährige, der bis vor drei Jahren ein Fachgeschäft für Olivenöl in der Europa-Passage hatte. „Wir hatten ein Massenprodukt, waren bei Edeka und Selgros gelistet.“ Bald sollte auch der Discounter Netto die Halbliter-Dosen ins Sortiment nehmen.

Metal-Comedian Bülent Ceylan war Markenbotschafter. Auf Festivals war „Bloody Water“ präsent. Eine Werbe-Kooperation mit einem kommenden Kinofilm von Sony Pictures war eingetütet. Und mit der Abfüllung in die umstrittenen Alu-Dosen setzte das Unternehmen auf einen gerade bei jungen Leuten angesagten Trend. Trotzdem kommt jetzt das Aus für die Firma, die Riedel 2023 mit seinem Jugendfreund Roman Gilz gegründet hat. Zuerst hatte das „Abendblatt“ darüber berichtet.

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