Der mysteriöse Countdown erschien diesmal auf der Fassade der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen.

Der mysteriöse Countdown erschien diesmal auf der Fassade der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen. Foto: Privat.

Diesmal an der Elphi! Mysteriöser Countdown erscheint erneut

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Rätselhafte Zahlen über der Elbe, am Fernsehturm und nun auf der Elbphilharmonie: In Hamburg sorgen ungewöhnliche Licht-Aktionen seit Tagen für Aufsehen. Das steckt dahinter.

Am Dienstagabend staunten Spaziergänger und Nachtschwärmer nicht schlecht: Um 20.30 Uhr erschien an den Docks im Hamburger Hafen ein riesiger Countdown. In leuchtend weißen Ziffern tickte die Uhr, beginnend mit 160 Stunden, im Sekundentakt rückwärts – mehrere Meter groß, direkt über dem Wasser sichtbar.

Der Countdown als Projektion auf den Docks im Hafen Privat.
Docks Hafen Elbe Projektion
Der Countdown als Projektion auf den Docks im Hafen

Zwei Tage später, am Donnerstag, ein ähnliches Schauspiel am Fernsehturm: Um 20.46 Uhr erschien ein Countdown mit riesigen Zahlen. Er startete bei 111 Stunden, 43 Minuten und 47 Sekunden. Die Projektion endete um 22.10 Uhr bei 110 Stunden, 19 Minuten und 27 Sekunden.

Am Donnerstagabend erstrahlt ein riesiger Countdown am Fernsehturm. Was steckt dahinter? Privat.
Fernsehturm
Am Donnerstagabend erstrahlt ein riesiger Countdown am Fernsehturm. Was steckt dahinter?

Am Samstagabend lief der Countdown wieder. Schlag 21 Uhr tauchten die Zahlen auf der Elbphilharmonie auf. Von 63 Stunden, 29 Minuten und 35 Sekunden wurde heruntergezählt. Schluss war um 21.58 Uhr bei nun 62 Stunden, 31 Minuten und 28 Sekunden.

Dabei handelt es sich wohl um eine gezielte Guerilla-Marketing-Aktion. Solche Aktionen tauchen meist überraschend an prominenten Orten auf – ohne offizielle Ankündigung, dafür mit maximaler Aufmerksamkeit.

Hamburger Tierschützer stecken wohl hinter Countdown

Nach einiger Zeit verschwanden die Installation so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Weder ein Logo noch Hinweise auf den Urheber waren zu sehen. Doch der Countdown läuft offenbar auf den Dienstag in der kommenden Woche hinaus. Genau zu der finalen Uhrzeit ist auf dem Hamburger Rathausmarkt eine größere Aktion der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ geplant.

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Hintergrund ist der sogenannte „Meat Exhaustion Day“ – also der Tag, an dem die empfohlene Jahresmenge an Fleisch rechnerisch bereits erreicht ist.

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