Aus dem Schnee schaut einem ein feuerspeiender Drache entgegen.

Aus dem Schnee schaut einem ein feuerspeiender Drache entgegen. Foto: Screenshot TikTok

Was macht der Drache da im Schnee? EKZ-Parkhausdach wird zur Leinwand

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Ein Mann schlurft in dunkler Kleidung über das Parkhausdach des Elbe Einkaufszentrums. Erst einmal nichts Besonderes. Doch, was ist das? Dort aus dem Schnee schaut einem ein feuerspeiender Drache entgegen. Ein Kunstwerk, das die TikTok-Gemeinde in Staunen zurücklässt.

Der Drache, den der Mann mit seinen Füßen akribisch in den Schnee zeichnet, ist bestimmt über 20 Meter lang und 30 Meter breit. Er hat alles, was ein Drache so braucht: Flügel, Zähne und natürlich Feuer. Das Kunstwerk sieht aus, wie einem Comic entsprungen. Detailreich und scharf gezeichnet, obwohl sein Künstler die Formen und Größen vom Boden aus nur erahnen kann.

Das Video von dem Mann und seinem Drachen ist auf TikTok aufgetaucht. Mehr als 6700 Likes hat es und es wurde mehr als 41.000 Mal angesehen. Eine visuelle Analyse des Videos zeigt keine typischen Merkmale KI-generierter Inhalte, etwa unlogische Perspektiven, fehlerhafte Proportionen oder künstliche Bildartefakte. Der Ersteller erzählt, er wäre gerade bei einem Freund zu Besuch gewesen, da habe er den Drachen entdeckt. „Das, was hier gerade in Hamburg geschieht, das nenne ich wahre Kunst“, sagt er.

Schneedrache vom EEZ: Künstler vorerst nicht auszumachen

Unter dem Beitrag zeigen sich die Leute ebenfalls begeistert. „Richtig gut“ oder „mega cool“, schreiben sie. Ein Nutzer sagt: „Ich kann nicht mal eine gerade Linie malen. Der macht locker im Schnee ein ganzes Kunstwerk.“

Wer hinter dem Schneedrachen steckt, ist unklar. In den Kommentaren deuten mehrere Leute an, der Ersteller zu sein. Einer schreibt: „Moin, vielen Dank. Ich hatte einfach nur Langeweile“. Andere kündigen an, in den nächsten Tagen größere Kunstwerke zu erstellen.

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Da Hamburg weiterhin Temperaturen von um die Null Grad haben soll, dürfte sich der Schneedrache – sollte Neuschnee ausbleiben – noch eine Weile halten. Eine Namensfindung für das Fantasie-Tier bleibt noch offen.

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