Was hilft beim Mittagstief?: Zehn Tipps, wie wir unseren Biorhythmus in Schwung bringen

Frische Luft und Sport helfen, den natürlichen Biorythmus in Schwung zu bekommen.
Frische Luft und Sport helfen, den natürlichen Biorythmus in Schwung zu bekommen.

Unser Tag orientiert sich an einem Vier-Stunden-Rhythmus, in dem sich Energiehochs und -tiefs stetig abwechseln. In ihrem neuen Buch „Das Intervall-Prinzip“ (Scorpio, 18 Euro) beschreibt Diplombiologin Carola Kleinschmidt, wie wir diesen Rhythmus richtig nutzen können, um nach Feierabend zu entspannen. Im Gespräch mit der MOPO verrät Sie zehn Tipps:

1. Vier-Stunden-Rhythmus in den Tagesablauf integrieren!

Der Tag besteht aus einem Vier-Stunden-Rhythmus. Dabei wechseln sich Hoch- und Tiefphasen der Energie immer wieder ab. Dieser Rhythmus schwingt zwischen 24 und 25 Stunden. „Um seine volle Leistungsfähigkeit über den Tag verteilt voll ausschöpfen zu können, ist es von Vorteil, sich bei der Tagesplanung am Vier-Stunden-Zyklus zu orientieren“, sagt Kleinschmidt.

2. Hoch- und Tiefphasen der Energie nutzen!

Das erste Energiehoch des Tages kommt bei den meisten Menschen zwischen 10 und 13 Uhr. Das ist die beste Phase, um wichtige Dinge abzuarbeiten. Aber: „Genauso wertvoll wie die Hochphasen sind die Tiefphasen; dort verarbeitet man das bisher Geleistete und tankt neue Energie“, betont Kleinschmidt.

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3. Raus in die Sonne!

Licht gilt als der Kernfaktor für einen natürlichen Biorhythmus. Insbesondere während der Corona-Pandemie gehen jedoch viele Menschen seltener an die frische Luft, weil sie im Homeoffice sitzen. Verbunden mit einer langen Zeit vorm Bildschirm, kann das zu Schlafstörungen führen. Carola Kleinschmidt empfiehlt deshalb: „Gehen Sie raus, wann immer es geht!“

4. Verwandle Stress in positive Energie!

Viele Menschen haben das Gefühl, die eigene Leistung sei nur dann erfüllt, wenn es auf dem Weg zum Erfolg schwierig ist. „Es hilft, sich dann Dinge anzusehen, die man bereits erfolgreich geschafft hat und zu gucken, was einem daran leicht gefallen ist. Dann gilt es, diese Stärken häufiger einzusetzen“,sagt Kleinschmidt.

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5. Raus aus dem Mittagstief!

Jeder kennt es: das Mittagstief. Doch wie kann man es überwinden? „Steckt man zu lange im Mittagstief, hilft es zum Beispiel, für die Zeit nach der Mittagspause einen Termin einzuplanen, der spannend oder wichtig ist, um nicht in der Ruhehaltung zu versacken“, sagt Kleinschmidt.

Portrait Carola Kleinschmidt © Beata Lange
Diplombiologin Carola Kleinschmidt verrät in ihrem neuen Buch, wie wir unseren Biorhythmus gekonnt nutzen können.

Beata Lange