Warum jetzt ein idealer Zeitpunkt ist, um ein neues Auto zu kaufen
Volle Verkaufsflächen, Autos Stoßstange an Stoßstange. Wer durch die Stadt fährt, dem dürfte schon aufgefallen sein, dass sich die Neuwagen bei den Autohändlern regelrecht stapeln. Selbst in der kleinsten Lücke steht noch ein Auto, einige Händler haben bereits zusätzlichen Platz angemietet. Die Erklärung für dieses Phänomen ist laut ADAC ganz simpel – und mit einer Empfehlung verbunden.
Corona, Lieferengpässe und Ukraine-Krieg. Es gab so einige Gründe, die dazu führten, dass der Kauf eines Neuwagens mit gigantischen Wartezeiten verbunden war – wenn das gewünschte Modell überhaupt verfügbar war. Nicht nur bei E-Autos mussten Kunden viele Monate warten, weil Zulieferer Bauteile nicht liefern konnten. „Es gab zwei bis drei Jahre lang große Probleme in der Neuwagen-Produktion“, sagt Christian Hieff, Sprecher des ADAC Hansa.
ADAC: Nach Engpass jetzt viele Neuwagen auf dem Markt
Die Autoindustrie hatte in dem Zuge sogar die Auswahl deutlich reduziert, teilweise habe es geheißen: „Nimm das Modell mit dieser Ausstattung, oder eben gar keins.“ Diese Situation hat sich mittlerweile deutlich verändert. Die Produktion funktioniert bei den Herstellern wieder nahezu reibungslos und dementsprechend viele Neuwagen laufen überall vom Band. Nur ist gleichzeitig die Nachfrage zurückgegangen. Das könnte an der Inflation liegen und an den gestiegenen Kreditzinsen.
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„Der Automarkt ist aktuell zu einem Käufermarkt geworden“, bestätigt Hieff. Und weil das Angebot deutlich höher als die Nachfrage ist, stapeln sich die Wagen auf den Parkflächen der Händler. Wer also über den Kauf eines Autos nachdenkt, der sollte sich jetzt informieren. Hieff: „Die Hersteller geben wieder großzügige Rabatte. Auf einige Modelle sind bis zu 30 Prozent drin.“
Wie die Stimmung bei den Herstellern ist, zeigt auch die Reaktion auf den kurzfristig verkündeten Wegfall der staatlichen Förderung für E-Autos, der am Wochenende bekannt wurde. Die Fördertöpfe sind bereits fast leer und reichen nur noch bis Jahresende. Einige Hersteller verkündeten daraufhin schleunigst, dass bereits bestellte Fahrzeuge nicht teurer werden, sondern dass sie den staatlichen Zuschuss übernehmen würden. Zumindest bis zum Jahresende.